Bildung/ Beratung

IBIS e.V. bietet diverse Bildungs- und Beratungsangebote an.

Ausstellungen, Tagungen für MultiplikatorInnen, die
Erstellung von Unterrichtmaterialien für Schulen, Veranstaltungen zu interkultureller Bildung und politischen Themen sind Beispiele unserer Bildungsarbeit. Bei Veranstaltungen werden MigrantInnen als Kulturschaffende einbezogen und gefördert.

Wir unterstützen Eltern und MultiplikatorInnen der Kinder- und Jugendarbeit bei der Thematisierung von und dem Umgang mit Rassismus und Migration. Die Interkulturelle Schatzkiste bietet eine Vielzahl von Materialien und Literatur zum Thema zum Verleih an. Neben konkreten Anregungen gibt es hier einen Kriterienkatalog für die Auswahl von Büchern sowie Hintergrundmaterial.


Insbesondere in den Bereichen Kindergarten und Schule werden Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Beratungen zu interkulturellen Themen, u.a. zu Interkulturellen Schulen/Kindergärten, zum Projekt Schule OHNE Rassimus und zur Interkulturellen Schatzkiste angeboten und durchgeführt.

Es folgen: Informationen zu unseren aktuellen Bildungsangeboten (bitte scrollen)....



 
 

BILDUNGSMASSNAHMEN FÜR SPEZIELLE ZIELGRUPPEN DER INTEGRATION

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. bietet ab 2009 neuartige Spezialkurse für Migrantinnen und Migranten an    
 
In einem neuen Land ist es wichtig, die Sprache zu verstehen und zu sprechen. Aber oft reicht das allein nicht. Für eine erfolgreiche Integration braucht man auch Informationen über die neue Heimat, über Geografie, Geschichte und Gepflogenheiten und Tipps zur Bewältigung des Alltags.
 
Deshalb hat IBIS e.V. jetzt neue Kurse entwickelt, die viel mehr bieten als reine Sprachvermittlung. In diesen Kursen wird Unterstützung und Wissen zu allen Fragen vermittelt, die sich aus dem Alltag der TeilnehmerInnen ergeben.
 
Besonders empfiehlt die Interkulturelle Arbeitsstelle die Teilnahme an diesen neuen Kursen denjenigen Migranten, die spezielle Unterstützung durch erfahrenen Lehrkräfte gebrauchen können. Es wird individuell zugeschnittene Kurse geben für Jugendliche, deren Schulabschluss gefährdet ist, für Frauen mit wenig Schulbildung und ältere Menschen, denen das Lerntempo in den Standardkursen zu hoch ist. Jedem Teilnehmer winkt so die Chance, das „Zertifikat Deutsch“ zu bestehen, das Voraussetzung für die Einbürgerung ist.
 
„Das Problem ist, dass gerade diese Bevölkerungsgruppen oft sehr zurückgezogen leben und nur schwer zu erreichen sind“, sagt Denise Teubert, Koordinatorin dieses Kursangebots bei IBIS. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen aus ihrer Umgebung sie auf dieses Angebot aufmerksam machen. Lehrer, Sozialberater, Erzieherinnen, Nachbarn – alle können da wichtige Impulsgeber sein. Wir hoffen, dass die Informationen über diese Kurse von Mensch zu Mensch weiter gegeben werden und so den Weg auch zu den Migranten finden, die selbst keine Zeitung lesen.“
 
  Alle Teilnehmer können ihre besonderen Lernwünsche vor Beginn der Kurse im persönlichen Gespräch mitteilen, und anschließend werden die Gruppen diesen Schwerpunkten entsprechend zusammengestellt. Beratung und Anmeldung bei IBIS e.V. unter Telefon 0441 – 88 40 16 oder per mail deutsch@ibis-ev.de (Ansprechpartnerinnen Frau Teubert und Frau Hennig) 
 
Die Spezialkurse finden in der Innenstadt und in Bümmerstede statt und dauern etwa drei Monate. IBIS kann diese Kurse für die Teilnehmer kostenfrei anbieten.  
 
Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Integrationsfonds und entstand in Zusammenarbeit mit dem VNB, der Evangelischen Erwachsenenbildung und der Katholischen Erwachsenenbildung Oldenburg.    
 
 
 
 
 
 
 
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