"Trotz allem -
ich lebe"
 
Kunststücke von Flüchtlingsfrauen  
 
Vier Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Liberia, Kurdistan/Türkei und dem Iran haben ihr Schweigen überwunden. Sie erzählen in ihren Bildern von Verfolgung, Krieg und Bedrohung, aber auch von Kraft, Hoffnung und Stärke. Sie stehen stellvertretend für viele Frauen, die flüchten mussten – für ihren Weg
und ihr Überleben, ihr Weiterleben.
 
Die Bilder der Wanderausstellung „Trotz allem – ich lebe“ entstanden in der Kunsttherapie im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie – Haus am Weißen Stein, in der Fachabteilung Beratung und Therapie für Flüchtlinge.
 
Sie zeigen eindrücklich die Stärke und den Lebenswillen der Künstlerinnen, trotz allem, was sie erlebt haben. Im Malen haben die Frauen eine Form gefunden, ihre Erlebnisse auszudrücken und das Schweigen zu überwinden.
 
Kunststücke von Flüchtlingsfrauen, nicht zufällig wurde der doppeldeutige Untertitel gewählt, denn alle vier Frauen haben Kunststücke vollbracht. Es ist ihnen gelungen, vor Verfolgung, Krieg und Bedrohung zu fliehen. Sie haben es geschafft, nach Deutschland zu kommen und sie sind auch beharrlich den müh­samen Weg durch deutsche Ämter gegangen.
Erfolgreich geflohen zu sein bedeutet aber nicht, dass der Schrecken des Erleb­ten spurlos vorbei ist.
Auch Überleben, Weiterleben ist ein Kunststück.
 
Mit dieser Ausstellung laden wir ein, in die Gefühlswelt dieser Frauen einzutau­chen. Wir laden ein, die Bilder zu betrachten und zu spüren, dass sie nicht nur er­fahrenes Leid und Schmerz zeigen, sondern auch viel Kraft, Hoffnung und Stärke.                                                                                 
(Textauszüge mit freundlicher Genehmigung der UNO-Flüchtlingshilfe, www.uno-fluechtlingshilfe.de)
 
Eröffnung am 1. Februar 2012 um 18.00 Uhr mit Dr. Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland
 
Die Ausstellung ist eine Kooperationsveranstaltung von UNO-Flüchtlingshilfe, dem Oldenburger Fluchtmuseum und IBIS - Interklulturelle Arbeitsstelle e.V.
 
Sie ist vom 2.- 28.Februar 2012  im CAFÈ IBIS zu sehen, Klävemannstr. 16 (Nähe Hauptbahnhof)
Öffnungszeiten: Mo + Mi von 14 – 17h / Di + Do. von 14 – 18h  
Der Eintritt ist frei
 
Mehr Informationen sehen Sie in unserem FLYER ZUR AUSSTELLUNG
 
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