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Die kleinen Ibisse

Unsere interkulturelle Großtagespflege ist eine Einrichtung zur Kinderbetreuung für Kinder von 0 bis 3 Jahren.
Gegründet wurde sie im Oktober 2013, um auch Eltern mit kleinen Kindern eine Teilnahme an den hauseigenen Integrations- und Deutschkursen zu ermöglichen.
Bis zu 10 Kinder werden von einer staatlich anerkannten Erzieherin, einer Tagespflegeperson und 2 Praktikantinnen betreut. Zusätzlich stehen Vertretungskräfte zur Verfügung.

 

Öffnungszeiten

Die Kindertagespflege ist montags bis freitags von 8.30 bis 13.30 geöffnet.
Die Betreuungszeiten richten sich nach den Zeiten der Deutschkurse.
Die Eltern haben vor und nach dem Unterricht ausreichend Zeit für Besprechungen/Hausaufgaben vor und nach dem Deutschunterricht.
3 Wochen in den Sommerferien sowie zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt die Großtagespflege geschlossen.

 

Ort / Kontakt / Anmeldung

Die Großtagespflege befindet sich in den Räumlichkeiten von IBIS e.V. in der Klävemannstraße 14.
Sie ist in unmittelbarer Nähe zur Schule und zum Oldenburger Hauptbahnhof gelegen. Damit gibt es eine gute Verkehrsanbindung durch Bus und Bahn.

Für die Anmeldung und weitere Informationen steht ihnen das Betreuungsteam täglich zwischen 12.30 und 13.00 Uhr unter 0441-96037910 zur Verfügung

 

Kontaktdaten:
Großtagespflege IBIS e.V.
Klävemannstraße 14
0441-96037910
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner_innen: Bettina Kaiser-Hoheisel, Annika Düker

 

Finanzierung

Die Kindertagespflege von IBIS e.V. wird durch das Amt für Jugend, Familie und Schule gefördert. Von den Sorgeberechtigten wird ein Anteil an das Amt für Jugend, Familie und Schule gezahlt. Ein Befreiungsantrag kann gestellt werden. Um den Antrag zu stellen, können die Eltern Hilfestellung von dem Betreuungsteam in der Großtagespflege erhalten.

 

 Unser Bild vom Kind

Kinder brauchen eine liebevolle Hand, die ihnen hilft, ihren Weg zu gehen.

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Stärken und Möglichkeiten.. Diese wollen wir wahrnehmen, um das Kind in seiner Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Erziehung hat die Aufgabe, den Menschen auf das Umfeld vorzubereiten, in der er lebt. Gerade in Familien, in denen zuhause kein Deutsch gesprochen wird, ist die frühe Unterstützung durch einen GTP-Besuch sinnvoll, um die Sprache und die Integration in die deutsche Gesellschaft gezielt zu fördern.

Durch den Besuch der GTP lernt das Kind darüber hinaus noch andere Gewohnheiten und Verhaltensweisen kennen und kann damit die eigene Erfahrungswelt erweitern.
Das Neben- und Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Sprachen betrachten wir als Bereicherung für die Entwicklung der Kinder.

 Unser Tagesablauf

Der Alltag in der Großtagespflege ist klar strukturiert, um den Kindern Orientierung durch vorhersehbare Zeitabläufe zu erleichtern.
Ruhephasen und das Wickeln der Kinder werden individuell nach Bedarf und Alter gestaltet.

 - Ankommen und individuelle Begrüßung der Kinder  

- Zeit für freies Spiel und Austausch

- Morgenkreis mit Sing- und Fingerspielen

- Gemeinsames Frühstück

- Offene Angebote zu kreativem Gestalten, Freispiel, Zeit für Ausflüge oder Spielplatz

- Abholen durch die Eltern oder Erziehungsberechtigten

 

 

Schwerpunkte und Ziele unserer Arbeit

 

Verlässlichkeit

Besonders kleine Kinder brauchen Sicherheit und Verlässlichkeit.
Der Alltag in der Großtagespflege ist klar strukturiert. Vorhersehbare Zeitabläufe durch wiederkehrende Aktivitäten und Rituale geben den Kindern Sicherheit und Orientierung.

 

Spielen

Kinder lernen spielend! Im Spiel trainiert das kleine Kind alle  körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die für das weitere Leben und Lernen von grundlegender Bedeutung sind.
Deshalb legen wir viel Wert auf Freispielphasen, in denen die Kinder alleine , im Miteinander oder begleitet durch eine Betreuerin ihre Umgebung erkunden und erforschen können.

 

Sprachbildung

Sprache lernt man durch Sprechen!

Der Erwerb der deutschen Sprachfähigkeit gilt als Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Bildung.Kinder im Alter unter drei Jahren, die sich in der Phase des Spracherwerbs befinden, haben die Fähigkeit mühelos eine zweite Sprache zu erlernen.

Dazu jedoch brauchen sie Gelegenheiten zum Sprechen - und Menschen, die ihnen zuhören.
Sprachförderung bedeutet eine alltagsintegrierte Sprachbildung durch das Schaffen von Sprechanlässen und gezielten Sprechangeboten.
Durch tägliche Sing- und Fingerspiele sowie gemeinsame Bilderbuchbetrachtungen wird der Erwerb der deutschen Sprache zusätzlich unterstützt.

Ästhetische Erfahrungen
"Gurkengrün und Tomatenrot" - sinnliche Wahrnehmungen, Malen und Gestalten ermöglichen den Kindern, sich selbst auszudrücken, ihre alltäglichen Erfahrungen zu verarbeiten und fördern ihre Kreativität und Phantasie Nicht das Ziel, sondern die Erfahrungen, die das Kind bei seiner Tätigkeit macht, sind dabei von Bedeutung.

 

"Wie macht die Kuh?"

Nur angstfrei kann ein Kind erkunden, spielen und lernen. Planen Sie bitte mindestens zwei Wochen vor Kursbeginn für die Eingewöhnung ihres Kindes ein. Eine positive Eingewöhnung bildet die Grundlage dafür, dass sich ihr Kind später in der Betreuung wohlfühlt.

Besonders kleine Kinder brauchen Zeit und die Unterstützung ihrer Eltern, um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Deshalb verbringen sie die ersten Tage gemeinsam mit ihrem Kind in der Betreuung und lernen gemeinsam die Einrichtung, die Kinder und Betreuerinnen kennen. In dieser Zeit versucht eine Betreuerin eine Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen, um dem Kind den nötigen Halt und Sicherheit zu geben, wenn es dann alleine in der Betreuung ist.

Erst wenn ihr Kind ihr vertraut und sich von ihr trösten lässt, wird es bereit sein, alleine in der Kinderbetreuung zu bleiben.