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Flüchtlingsberatung und Psychosoziale Beratung

Menschen verlassen ihr Herkunftsland aus verschiedenen Gründen. Diese können Flucht vor Krieg, Gewalt, Unterdrückung, politischer Verfolgung, ökonomischer Ausbeutung, Verfolgung aufgrund natio-ethno-kultureller Zugehörigkeit, der Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität beinhalten.

Wenn Sie aus einem dieser Gründe Ihr Herkunftsland verlassen mussten, bieten wir Ihnen jemanden, der_die Ihnen zur Seite steht. In unserer Flüchtlingsberatung beraten wir Sie bezüglich des Asylverfahrens, zur gesundheitlichen Versorgung, der Wohnungssuche und helfen Ihnen bei persönlichen Problemen. Zudem unterstützen wir Sie beim Umgang mit Behörden, Rechtsanwält_innen und bei vielem mehr.

Die Beratung findet in den Sprachen Arabisch, Darī, Deutsch, Englisch, Fārsī, Französisch, Kurdisch in den Räumen von IBIS e.V. in der Klävemannstraße 16 (in der Nähe des Oldenburger Hauptbahnhofs) statt. Zudem sprechen Mitarbeiter_innen von IBIS e.V. Armenisch, Bulgarisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch. Außerdem besteht Kontakt zu zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, sodass Beratungsgespräche und Übersetzungen auch in weiteren Sprachen möglich sind.

Ferner bieten wir für Asylsuchende, die in Oldenburg und im Nordwesten Niedersachsens vorübergehend oder dauerhaft Schutz suchen, eine mobile Beratung an.

Hauptziel unserer Beratung ist die gemeinsame, auf den Einzelfall bezogene Entwicklung einer sicheren Aufenthalts- und Lebensperspektive. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt traumatisierten sowie unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden. Diese unterstützen wir im Rahmen unserer psychosozialen Beratung in Zusammenarbeit mit Psycholog_innen und Dolmetscher_innen. In der sozialen Beratung stehen die Förderung der Eigeninitiative und das Angebot von Partizipationshilfen im Vordergrund.

Beratungsarbeit findet in sich verändernden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen statt. Bund, Länder sowie Städte und Kommunen stehen dabei in der Verantwortung, diesen Rahmen im Sinne einer menschenrechtsgeleiteten Migrations- und Asylpolitik zu gestalten. Denn wie schon das Bundesverfassungsgericht am 18.07.2012 festhielt: „Die in Art. 1 Abs. 1 GG garantierte Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“

Wir sprechen uns deshalb gegen die Unterbringung in zentralen Sammelunterkünften sowie gegen den Sachleistungsvorrang aus und machen uns für eine dezentrale Unterbringung als Förderung der Persönlichkeitsrechte und der sozialen Integration stark.

Neben der Beratung zählt politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für Asylsuchende zu den wichtigsten Aufgaben der Flüchtlingsberatung von IBIS e.V. Dabei steht im Vordergrund, Asylsuchende in ihren Stärken zu unterstützen und Räume bzw. Möglichkeiten für Selbstbestimmung und -vertretung bereitzustellen.

Wenn Sie Beratungsbedarf haben und/oder sich einen ersten Eindruck von IBIS e.V. verschaffen wollen, kommen Sie doch bei uns vorbei. Im Flüchtlingscafé können Sie sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee in gemütlicher Atmosphäre mit anderen Menschen austauschen. Außerdem können Sie sich hier an eine_n entsprechende_n Berater_in vermitteln lassen.

 

Angebote der Flüchtlingsberatung von IBIS e.V.:

  • Beratung zum Asylverfahren, Aufenthalts- und Sozialrecht
  • Psychosoziale Beratung und (Trauma-)Therapie
  • Begleitung und Übersetzung bei Gesprächen mit Behörden, Anwält_innen, Ärzt_innen etc.
  • Übersetzung und Erklärung von Bescheiden, Benachrichtigungen und Rechtsbehelfen
  • Vermittlung an soziale Institutionen und Fachdienste
  • Hilfe zur Lebensplanung durch Einzel-, Familien- und Gruppenberatung
  • Beratung bei Fragen zur Gesundheitsversorgung
  • Mediation in Konfliktsituationen
  • Kontaktvermittlung zu Angehörigen
  • Wohnungsberatung
  • Zusammenarbeit mit (über-)regionalen Netzwerken und Initiativen in der Asyl- und Flüchtlingsarbeit sowie mit Kommunen, Verbänden, Kirchen, Ärzt_innen und Anwält_innen

Zusätzlich bieten wir für Menschen ohne Papiere Beratung sowie Unterstützung bei der Gesundheitsversorgung an. Diese ist selbstverständlich vertraulich und anonym.

Weiterhin fördern wir ehrenamtliches Engagement, nachbarschaftliche Begegnungen und widmen uns der Antidiskriminierungsarbeit in vielfältiger Form.

Unser weiteres Angebot:

  • Deutschkurse für Flüchtlinge
  • Integrationskurse
  • Nachhilfe/Lernförderung
  • Flüchtlingscafé
  • Antidiskriminierungsstelle

Offene Sprechstunde:
Dienstag bis Freitag:              10:00 – 12:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag:    14:00 – 16:00 Uhr
Termine außerhalb der Sprechstunde nach Vereinbarung

Kontakt: 0441-39038943 oder 0441-96037912 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Adresse:
Klävemannstr.16
26122 Oldenburg

 

  Gefördert durch:                            

 Europaflagge

Das Projekt AMBA erhält eine Kofinanzierung durch den AMIF (Asyl, Migrations- und Integrationsfonds)